„Hinter den Dingen liegt eine geheime Harmonie, die schöner ist als jede Unordnung.“ — Heraklit
Es gibt eine Frage, die sich erst stellt, wenn man einen langen Weg gegangen ist:
Wie hängt das alles zusammen?
Nicht im intellektuellen Sinne – sondern wirklich. Wie hängt das Göttliche mit der Materie zusammen? Wie drückt sich das Ewige im Vergänglichen aus? Wie ist der Mensch – dieser kleine, begrenzte Mensch – ein Teil der großen Schöpfungsordnung?
Die vierte Stufe der Drei-Strahlen-Meditation gibt auf diese Fragen keine theoretische Antwort. Sie gibt eine direkte Erfahrung. Und wer sie gemacht hat, schaut danach anders auf die Welt.
Göttliche Ordnung – das sind Schönheit, Ausgewogenheit, Harmonie, das rechte Verhältnis der Dinge zueinander. Rhythmus und Takt. Die Relation von Nähe und Abstand. Das Spektrum von Stillstand und Bewegung, Ewigkeit und Vergänglichkeit.
Das klingt abstrakt. Aber du kennst dieses Gefühl.
Den Moment, in dem ein Sonnenuntergang, die Erhabenheit eines alten Waldes oder Stille dich so berührt haben, dass Worte fehlen. Wer Musik gehört hat, die direkt ins Herz ging – ohne Umweg über den Verstand. Wer einen Moment erlebt hat, in dem alles – einfach alles – genau richtig war.
Der weiß, was Göttliche Ordnung ist. Er hat sie gefühlt.
Die vierte Stufe der DSM macht diese Wahrnehmung zur Praxis. Sie befähigt dich, Göttliche Ordnung nicht nur zu erkennen, sondern aktiv herzustellen und zu stabilisieren – in Wesen, in Räumen, in Lebensprozessen.
„Die Seele atmet durch die Schönheit.“ — Thomas von Aquin
Im Zentrum der vierten Stufe stehen die fünf platonischen Körper – die ältesten geometrischen Symbole, die die Menschheit kennt. Jeder von ihnen repräsentiert eine bestimmte Qualität der Schöpfung, ist einem Element zugeordnet und trägt eine eigene Energie.
Jeder platonische Körper ist mit bestimmten heiligen Namen der Göttin und des Gottes verbunden – und damit mit den Kräften, die du in den vorangegangenen Stufen kennengelernt hast. Die vierte Stufe webt alles zusammen.
Die vierte Stufe enthält ein Ritual, das mir besonders am Herzen liegt: das Enttaufungsritual und die anschließende Neutaufe der Großen Göttin.
Es geht darum, sich energetisch von künstlichen Rahmenbedingungen zu befreien – und wieder in das Lebensnetz der Großen Göttin aufgenommen zu werden. Eine Aufnahme in den Heiligen Kreis der Wesen der Erde.
Wer dieses Ritual erlebt, beschreibt es oft als einen Moment tiefer Heimkehr. Als würde etwas, das lange unter Spannung stand, endlich loslassen dürfen.
Du wirst nach dem Seminar in der Lage sein, beide Rituale auch für andere Wesen auszuführen.
Die vierte Stufe ist der Abschluss der formalen Ausbildung in der Drei-Strahlen-Meditation. Aber wer sie abgeschlossen hat, weiß: Es gibt kein Ende. Nur immer tieferes Eindringen in ein System, das sich mit jeder Erfahrung neu entfaltet.
Die Werkzeuge dieser Stufe lassen sich kreativ und intuitiv mit allen vorangegangenen Methoden verbinden. Die Praxis wird dadurch vollständig lebendig, vollständig individuell – vollständig dein.
„Am Ende aller unserer Erkundungen werden wir am Ausgangspunkt ankommen und den Ort zum ersten Mal erkennen.“ — T.S. Eliot
Du bist kein stiller Empfänger.
Du bist ein Mit-Schöpfer.
Willkommen in der Göttlichen Ordnung.
Voraussetzung: Abgeschlossene DSM Stufe 1, sowie alle drei Kanseya-Seminare
Inklusive: Ausführliche Unterrichtsmaterialien, Abschlussurkunde
Format: Online über Zoom, 2 Tage
Zeit: 10:00 – 18:30 Uhr
Investition: € 600